Handelsbegriffe

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    • Peak (-Load), Spitzenlast

      Stromlieferung innerhalb eines standardisierten Lieferzeitraumes (Tag, Woche, Monat, Quartal, Jahr) mit den Liefertagen Montag bis Freitag und den 12 Lieferstunden zwischen 8 und 20 Uhr pro Liefertag. Der Energieinhalt beträgt zum Beispiel für ein Jahr mit 261 Liefertagen 3,132 MWh
    • Primärenergieträger

      Bezeichnung für Energieträger wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran, aber auch Wasser, Wind und Sonne, die für die Stromerzeugung eingesetzt werden. Primärenergie heisst, dass diese Energie noch in ihrer ursprünglichen Form vorliegt (z. Bsp. Erdöl) und noch nicht veredelt wurde (z. B. Benzin)
    • Primärregelenergie

      Weil Elektrizität nicht speicherbar ist, muss die im Stromnetz nachgefragte Last durch ein entsprechendes Leistungsanbebot in jedem Augenblick gedeckt sein. Hier wird nach Primärregelleistung, Sekundärregelleistung und Minutenreserve unterschieden. Primärregelenergie muss zur Hälfte innerhalb von fünf Sekunden und insgesamt innerhalb von 30 Sekunden aktivierbar sein. Meist werden Dampfturbinen-, Speicherwasser-, Pumpspeicherwasser- und Gasturbinenkraftwerke eingesetzt, die entweder im Teillastbetrieb operieren oder im Bedarfsfall gestartet werden. Wegen des kurzfristigen und ungewissen Einsatzes der Regelenergie ist ihr Preis meist deutlich höher als der für längerfristig planbare Stromprodukte
    • Profit and Loss

      Gewinn und Verlust (Profit and Loss) wird täglich berechnet. Dabei werden nicht nur die realisierten Gewinne und Verluste berücksichtigt, sondern auch die Änderungen in der Barwert der Positionen, die nicht realisierte Gewinne und Verluste. Daneben ist auch das normale GuV (ab Jahrresanfang) wichtig
    • Pumpspeicherkraftwerk

      Ein Pumpspeicherkraftwerk nutzt die durch natürliches Gefälle entstehende Energie des Wassers z. Bsp. aus einem höher gelegenen See oder einem künstlichen Stausee, der durch einen natürlichen Zufluss gespeist wird. Das Wasser wird in energiearmen Zeiten nach oben in den Speicher gepumpt, um in Spitzenlastzeiten das Wasser über steile Rohrleitungen mit hohem Druck auf tiefer gelegene Turbinen zu leiten
    • Put-Option (Verkaufsoption)

      Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer einer Option, bei dem der Käufer das Recht erwirbt, einen bestimmten Bezugswert (z. Bsp. Strom) innerhalb eines festgelegten Zeitraumes zum vereinbarten Preis ( Ausübungspreis) zu verkaufen. Dem Verkäufer der Put-Option gewährt der Käufer eine Prämie (Optionsprämie), da der Verkäufer bis zum Ablauf des Zeitraums zur Ausübung der Option (Expiry, Verfallstermin) jederzeit das Underlying abnehmen können muss (Stillhalter). Der Käufer einer Put-Option rechnet mit fallenden Kursen, der Verkäufer einer Put-Option mit gleichbleibenden oder steigenden Kursen. Das Risiko für den Käufer der Put-Option ist auf die Höhe der Optionsprämie beschränkt.

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